Monthly Archives: März 2016

Premiere: Altes bewahren, Neues schaffen

Das erste Parament der Welt in Form eines i:Codes entsteht im Verlauf des Jahres 2016 in der renommierten Werkstatt des Klosters St. Marienberg in Helmstedt.
Bei Paramenten handelt es sich um textile Sakralkunst, die zur Ausschmückung von Kirchenräumen und innerhalb der Liturgie Verwendung findet. Die Kunst des Paraments wurde bereits seit dem 13. Jahrhundert ausgeübt. Als Kompetenzzentrum hat sich die Paramentenwerkstatt des Klosters St. Marienberg entwickelt, die im Jahr 1862 von Charlotte von Veltheim, der damaligen Domina des Klosters, zusammen mit Gräfin Anna von der Schulenburg eingerichtet wurde.
Gemäß des Leitspruchs »Altes bewahren, Neues schaffen« hat Domina Mechthild von Veltheim den Bremer Medienkünstler Michael Weisser beauftragt, ein neues Zeichen zu entwickelt, das für das digitale Zeitalter steht und Tradition mit Fortschritt verbindet.

Weisser hat ein 100 x 100 Zentimeter großes Werk geschaffen, das als Altarbild wirkt und gleichzeitig einen medialen Hintergrund bietet. Wer den QR-Code im Bild mit dem Smartphone scannt, hört ein a capella gesungenes »Pie Jesu« und erhält Informationen über das Kloster und die Paramentenwerkstatt.
In den kommenden Monaten wird das Bildwerk in handwerklicher Sticktechnik umgesetzt und soll zum Jahresgottesdienst in der Klosterkirche im Oktober 2016 der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

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Ein erstes QR-Jubiläum

»33!Denk!Bänke« in Kiel

Das erste QR-Jubiläum! – Vor genau drei Jahren, nämlich am 03.03.2013 um 13 Uhr, übergab Klaus-Michael Heinze in seiner Funktion als Kanzler der University for Applied Sciences in Kiel die »33!Denk!Bänke« auf seinem Campus der Öffentlichkeit.
Bis heute haben die gestalteten QR-Codes des Bremer Medienkünstlers Michael Weisser Wind und Sonne, Schnee und Regen einwandfrei überstanden. Der hohe Respekt, den dieses Gesamtkunstwerk auf dem Campus genießt, wird auch an der Tatsache deutlich, dass kein einziges Code-Bild beschädigt oder besprüht wurde.


Michael Weisser (links) und Klaus-Michael Heinze (rechts)

Klaus-Michael Heinze: »Durch meine Erfahrungen im Umgang mit Kunstprojekten kann ich schnell einschätzen, ob eine Idee wertvoll und realisierbar ist. Und das war mir bei den ›33!Denk!Bänke!‹ sofort klar.
Heute sind nicht nur alle Bänke mit den ›i:Codes‹ ausgestattet, sondern riesige Code-Bilder an Hausfassaden begleiten unsere Arbeit.
Der finanzielle Aufwand steht hier in einem guten Verhältnis zum Erfolg, der unsere Lebenswelt an der Kieler Förde attraktiv macht und nachhaltig positiv prägt.
Die ›33!Denk!Bänke‹ sind ein erstes Beispiel von der hohen Wirkung gestalteter QR-Codes als eine neue Form von Kunst im öffentlichen Raum.«


Film von Campus-TV über die »33!Denk!Bänke!«

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