Monthly Archives: Februar 2015

Das wird QR|edit3|Irrsinn

Neuerscheinung im März 2015 – rechtzeitig zum Welttag des Buches!

Einladung in den IrrSinn!
Nutzung ausdrücklich auf eigene Gefahr!

Der dritte Medien-Hybrid zwischen Buch und Internet!
Analoge Texte sind über digitale QR-Code-Bilder verbunden mit Videos im Internet.

•    Dokuschock über die Operation des Elefantenmenschen.
•    Sniper – über die geheime Welt der Scharfschützen.
•    Japanische Bondage meisterhaft erotisch gebunden.
•    Diese Frau nimmt Engel wahr.
•    Eine brutale Enthauptung irgendwann im Irgendwo.
•    Sensationelles BeatBoxing in Sydney.
•    Aus dem Leben einer anonymen Lady-on-Crystal-Meth.
•    Billy King – Mein Leben mit Harald Glööckler.
•    Self-Brandings und extreme Bodys – die Sucht nach Aufmerksamkeit.
•    Kulinarische Spezialitäten im Chinese-Penis-Restaurant …
•    … und vieles mehr!

Nichts ist unmöglich, alles Denkbare wird machbar, alles Machbare versucht die Übertretung der Grenzen des maximal Möglichen. Jedes und alles wird gewagt, um zu gewinnen: Klicks, Freunde, Ruhm, Geld. Angeboten werden lächerliche Eitelkeiten, Horrorreisen, grandiose Ideen, Peinlichkeiten, Grandezza, Kreativität, Egotrips, Kuriositäten. Abgründe und Banalitäten mischen sich mit professionellen Dokumentationen und innovativen Höchstleistungen.

Dieses HybridBuch »IrrSinn« bietet 99 i:Codes mit Links zu »spektakulären« YouTubeFilmen.
Service: Der Code auf dem Buchcover führt exklusiv zu weiteren Topvideos!

Dieser virtuellen Ästhetik der Alltagswelt steht ein realer Diskurs über das Verhältnis von Kunst und Leben gegenüber und entzündet eine überraschende Spannung zwischen dem Denkbaren und dem Machbaren auf der Grenze des Möglichen.

Die Teilnehmer eines Seminars über »KunstManagement – Idee, Konzept, Realisierung, Dokumentation und Evaluation«, gehalten von Michael Weisser im Sommersemester 2014 an der Universität Erfurt im Fachbereich Kunst, haben dem Bremer Medienkünstler überraschende und provozierende Fragen über Kunst und Leben gestellt. Die ausführlichen Antworten sind in dieser Publikation erstmals veröffentlicht.

IrrSinn! – Die Einladung zu einer durchaus riskanten Reise
in den unergründlichen Kosmos
zwischen Himmel und Hölle von Youtube
Die|QR|Edition – Edit 3
p.machinery, Murnau, ca. März 2015
99+ i:Codes (s/w), ca. 220 Seiten, 210 x 210 mm
als Softcover und limitierte Hardcover-Auflage

Verlagsinformation zum Download

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QR|Kunst & Politik

Das aktuelle QR-Projekt von Michael Weisser beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit der gestaltete i:Code als Medium in der politischen Diskussion und als Schlüssel zur Erinnerung wirken kann.
In seinem Schreiben an den Präsidenten der Bremischen Bürgerschaft, Herrn Christian Weber, macht Weisser im Januar 2015 den Vorschlag, einen großformatigen i:Code am Haus der Bürgerschaft anzubringen. Wer den gestalteten Code mit dem Smartphone scannt, wird auf eine Website geleitet, die der Erinnerung im Allgemeinen und dem Franzosen André Migdal im Besonderen gewidmet ist.

André Migdal, geboren am 21. Juni 1924, verstorben am 19. Februar 2007, Häftling mit der Nummer 30.655 im KZ Neuengamme, ist einer der wenigen Zwangsarbeiter, der unter dem Nazi-Regime den Bau des U-Boot-Bunkers in Bremen-Farge überlebt hat. Nach dem Krieg kam er mehrfach aus Paris nach Bremen zurück und mahnte die Erinnerung im steten Bemühen um Versöhnung an.
Michael Weisser: »André hat meine Ausstellung ›entZerrung‹ im Jahr 2005 in der Krypta des Doms zu Bremen mit bewegenden Worten eröffnet. Danach kam er in mein Atelier und hat bei mir sein poetisches Hauptwerk, die ›Cantate für das Leben‹ in Französisch rezitiert. Um diesen ergreifenden Text auch für die Bremer Zuhörer zu erschließen, habe ich die Bremer Schauspielerin Gabriele Möller-Lukasz engagiert, die deutsche Version in versetzter Stereofonie einzusprechen.

Der schwarze, von der Hauswand abzublättern drohende Code und die hinter ihm liegende Website sollen an den Bremer Ehrenbürger André Migdal und an das Schicksal von Millionen verfolgter, gequälter und getöteter Menschen erinnern. Ergänzt wird die Vita durch ausgewählte Reden gegen Ausgrenzung und Verfolgung. Dieses Projekt soll nicht nur die Bewohner und Besucher unserer Hansestadt ansprechen, sondern auch die Diskussion in Schulen über das Verhältnis von Kunst, Politik, Erinnerung und Versöhnung anregen.
Über den Fortgang dieser interessanten Diskussion werde ich in meinem neuen Buch ›Der-QR-Code. Geschichte, Technik, Wirkung, Gefahren. Ästhetik und Visionen‹ schreiben.«

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